Die proprietäre Software, die von unterschiedlichen Anbietern zur Erstellung von Fotobüchern angeboten wird, eignet sich zur Gestaltung eines Fotobuches oft eher schlecht. Besonders, wenn die mitgelieferten Templates nicht den eigenen Geschmack treffen. Daher wird im Internet häufig empfohlen die Seiten des Fotobuchs mit einem DTP-Programm wie z.B. Scribus zu erstellen und von dort als JPEG zu exportieren.

Die so exportierten Seiten können dann in der jeweiligen Fotobuchsoftware als Seitenhintergrund eingefügt werden. Allerdings scheint Scribus in der aktuellen Version 1.3.12 Probleme mit dem JPEG-Export der einzelnen Seiten zu haben.

Problem: Auch wenn beim Export der einzelnen Seiten aus Scribus Einstellungen vorgenommen werden, die eigentlich eine hohe Bildqualität garantieren sollten (Einstellungen anzeigen), so lässt das Ergebnis eher zu wünschen übrig. Trotz einer Auflösung von 300 dpi sind die einzelnen Pixel deutlich zu erkennen (siehe Beispiel in Abbildung). Bei einer Ausbelichtung führt das natürlich zu unschönen Ergebnissen.

Workaround: Um dennoch zu akzeptablen Ergebnissen zu kommen sollte das Scribus Dokument als PDF exportiert werden. Beim PDF-Export ist darauf zu achten, dass eine ausreichende Auflösung (z.B. 300 dpi) gewählt wird (PDF-Einstellungen zeigen).

Die so erzeugten Dateien können anschließend z.B. mit Adobe Photoshop in das JPEG-Format konvertiert werden. Wird beim PDF-Export in Scribus für jede Seite eine eigene PDF-Datei erstellt, so können die Dateien im Photoshop mit Hilfe von Aktionen automatisiert ins JPEG-Format konvertiert werden.