Da uns Katies Eltern gegen Mittag auf ihrer Farm in Grenfell erwartet haben, sind wir (mit etwas Verspätung) gegen 11:00 Uhr in Canberra gestartet. Schon auf dem Weg zur Farm war es faszinierend die typisch australische Landschaft zu sehen. Und obwohl ich mir Australien eher noch trockener vorgestellt hatte, leidet die Region unter einer Trockenheit, die nach 7 Jahren in diesem Jahr ihren Höhepunkt hatte.

Kaum an der Farm angekommen gab’s dann auch das  übliche Australische BBQ mit Lammfleisch von der eigenen Farm. Nach dem Mittagessen hat Katies Vater dann mit uns eine Farm-Tour mit dem Jeep gemacht. Obwohl er nur die “kleine” Tour gemacht hat und wir einige Wiesen ausgelassen haben, hat es ca. 1 Stunde gedauert die Ländereien mit den unzähligen Schafen abzufahren.

Bei einem Zwischenstopp, haben wir uns den Schuppen angeschaut, der zur Schafschur verwendet wird inkl. Vorstellen der Gerätschaften. Da es kurz vorher ein wenig geregnet hatte, kam dann auch noch der Schafgeruch zurück.

An der Grenze zum Mt. Weddin National Park haben wir auf der Tour ein Emu und ein Wallaby gesehen. Das Wallaby war übrigens das erste Kängeruh, dass ich hier in Australien gesehen habe

Bevor es dann zum Abendessen ging, haben wir noch eine kleine Kneipentour durch Grenfell gemacht. Das obligatorische Mustern von den Einheimischen gehört hier ebenso wie einer deutschen Kleinstadtkneipe zum Standardprogramm.

Nachts habe ich zum Abschluss des Tages versucht einige Sternbilder zu fotografieren. Obwohl die Milchstraße nicht wirklich gut zu erkennen ist, konnte ich wenigstens das Kreuz des Südens und Orion relativ gut erwischen. Aber die Fotos geben den originalen Eindruck nicht annähernd wieder.