Weil der Voucher für den Mietwagen laut AVIS ungültig ist, wurde er zunächst nicht akzeptiert. Als sich alles geklärt hat und ich den Mietwagen dann doch noch bekommen habe, hab ich anschließend mein Zimmer im Hostel bezahlt. Also bin ich schon mal mit ordentlicher Verspätung in den Tag gestartet.

Leider hat das Auschecken 5 Minuten zu lange gedauert wodurch mein Parkschein abgelaufen ist. Dank der fixen Politessen in Auckland hab ich natürlich gleich mein erstes Knöllchen kassiert.  Die 12 NZ$ halten sich aber in Grenzen. Dafür klappt es mit dem Linksverkehr besser als erwartet. Aber um 9:00 Uhr im Berufsverkehr der Innenstadt von Auckland lernt man das ziemlich schnell.

Nördlich von Auckland gibt es das erste mal Natur pur. Zunächst eher in verdorrtem Braun, später in Grün. Nach etlichen Kilometern durch atemberaubende Landschaften erreiche ich den Waipoua Kauri Forest mit dem Kauri-Baum Tane Mahuta (Gott des Waldes). Der Baum ist mit einer Höhe von 51 m und einem Alter von ca. 2000 Jahren schon ziemlich beeindruckend. Die etwas “kleineren” Bäume Te Matua Ngahere (Vater des Waldes) und die vier Schwestern sind aber auch nicht zu verachten.

In Omapere finde ich meine Unterkunft für diese Nacht. Damit bin ich zwar nicht ganz so weit gekommen wie geplant, aber wenn man die Verspätung vom Morgen mit einrechnet ist das Tagessoll mehr als erfüllt.

Den Sonnenuntergang hab ich mir am Arai-Te-Uru Recreation Reserve angeschaut.