Nach dem Frühstück habe ich das Knöllchen vom dritten Tag in Auckland bezahlt. Das Internet macht’s möglich. Jetzt muss ich auch kein schlechtes Gewissen mehr haben, wenn ich in Zukunft mal wieder in Neuseeland einreisen möchte.

Da die geplante Quadbike-Tour erst morgen stattfinden kann, hab ich heute eine Besichtigung des Gum Digger Park zwischengeschoben. In diesem kleinen Museum wird gezeigt, wie früher die Bernsteinreste der Kauri-Bäume aus den Sümpfen ausgegraben wurden. Wenig spektakulär das Ganze. Im Ancient Kauri Kingdom in Awanui (eigentlich eher ein Souvenir-Shop) ist die eigentliche Attraktion der Gegend: eine Treppe, die komplett aus einem alten Kauri-Stamm gebaut wurde. Auch diese Attraktion ist jetzt nicht unbedingt ein Highlight.

Aufgrund eines Tipps von Bruce geht es nach diesen Touristenattraktionen wieder in den Norden zur Spirit Bay (Kapowairua). Auch hier kommt man wieder nur per Schotterpiste hin. Aber der Weg lohnt sich. Am kilometerlange Sandstrand kommen mir fast nur Seevögel entgegen – Natur pur, die ich nur noch mit zwei Neuseeländern (Howard und Lynn) teile. Nachdem die beiden in der Ferne verschwunden sind, gehört mir der Strand ganz alleine.

Anschließend geht es noch zu den Sanddünen von Te Paki und dem dahinter liegenden 90-Mile-Beach. Bis zu den Dünen hab ich’s noch geschafft, aber der 90-Mile-Beach musste heute leider ausfallen, weil ich mich zum Abendessen an meiner Unterkunft angemeldet habe, bei dem auch noch die beiden anderen Gäste aus Australien (Beth und Bob) dabei sind.